Montag, 24. Juni 2013

Quelle für "Informelles Technik-Lernen" gesucht?

Liebe Studierende,

in der Schlussphase bei der Postergestaltung stellt sich bei manchen die Frage, wie sie meinen Input zum Thema "Informelles Technik-Lernen" aus der 1. LV-Einheit zitieren können, hier habe ich eines meiner Papers, das sich dafür eignet:

Thaler, Anita (2010). Informal modes of technology learning and its gender implications. In: Sandra Karner & Günter Getzinger (eds.). "Proceedings of the 9th Annual IAS-STS Conference on Critical Issues in Science and Technology Studies", 3th-4th May 2010, (CD-ROM), IFZ Eigenverlag, Graz, ISBN Nr. 978-3-9502678-3-9. Download: http://www.ifz.tugraz.at/ias/Media/Dateien/Downloads-IFZ/IAS-STS/9th-Annual-IAS-STS-Conference/Proceedings2/Anita-Thaler [24.6.2013]

Weitere Informationen:
http://www.ifz.tugraz.at/Forschung/Frauen-Technik-Umwelt/Aktuelle-Projekte/Habilitationsvorhaben-Informelles-Technik-Lernen

Mittwoch, 19. Juni 2013

Ok einen Blog betreiben ja viele, aber ein Vlog ...?

Chronologisch angeordnete Webbeiträge ganz im Sinne eines öffentlichen Tagebuchs, in dem Gedanken und Ideen festgehalten und mit anderen geteilt werden sind in tausenden Weblogs (kurz: Blogs) - wie diesem hier - nachzulesen. Im Gegensatz zu statischen Webseiten können LeserInnen aktiv werden und Kommentare posten. Und wie gesagt die Chronologie der Beiträge erlaubt einem eine gewisse Entwicklung von Ideen oder Projekten nachzuvollziehen.

So viel zu Blogs.

Und was sind nun Vlogs?

Vlogs sind Video-Blogs, also Videobeiträge, in denen Gedanken und Ideen nicht schriftlich sondern per Videobotschaft geteilt werden. Auch hier gibt es die Möglichkeit zu interagieren und über die Zeit hinweg eine Entwicklung von Themen/Personen/Projekten nachzuverfolgen.

Mein Tipp zum Einstieg sind die VlogBrothers:
Hank und John Green sind Brüder, die ausgehend von ihrer Idee eine moderne Bruderschaft ("Brotherhood 2.0") zu leben, mit Video-Botschaften an den jeweils anderen (plus das interessierte Internetpublikum ...) mittlerweile zu Berühmtheit gelangt sind.
Zu Recht, ihre Beiträge zu vielfältigen Themen von Popkultur über sexuelle Identität bis hin zu nachhaltigem Leben sind wirklich amüsant und aber auch inhaltlich relevant.

Hier als ein Beispiel "How to Be Green Without Being a Prick":
http://www.youtube.com/watch?v=SwhOhzo_REU&feature=youtu.be


Na, Lust bekommen auch mal zu "vloggen"?

Donnerstag, 23. Mai 2013

Worldcafé Setting Reloaded

Das Setting für den heutigen Lehrveranstaltungstermin nennt sich "Worldcafé". Das ist eine Methode, bei der sich Arbeitsgruppen untereinander austauschen und gegenseitig Feedback geben. Es gibt dazu zwar bereits einen Blogeintrag, hier wird jedoch beschrieben, wie es heute konkret stattfinden wird:

Es gibt diesmal drei Phasen:
I. Home (30 Min.)
II. Besuche (40 Min.) + Pause (10 Min.)
III. Coming Home (verbleibende Zeit)

1. Home: Die einzelnen Gruppen setzen sich zusammen und besprechen für sich nochmals ihr Material (was haben sie alles zusammengetragen, fehlt etwas Wichtiges, gehört etwas nicht dazu?), das Feedback, das sie auf ihren Tätigkeitsbericht bekommen haben, und Ideen, wie sie weiter vorgehen, um das Lernpotenzial bewerten zu können (Wie wird wo was gelernt bzw. Wie könnte was gelernt werden? Welches Wissen steckt im Material? Welches Wissen wird vermittelt?).

2. Besuche: Jede Gruppe wählt eine*n Gastgeber*in, die am Tisch der Gruppe bleibt. Alle anderen 'besuchen' die Tische der anderen Gruppen innerhalb desselben Themenbereichs (Haushaltstechnologien ODER Medien). Innerhalb von 10 Minuten erzählt der*die Gastgeber*in den Gästen über das Untersuchungsvorhaben und diskutiert mit ihnen über das Material und Auswertungsideen. Nach 10 Minuten wird von einem Tisch zu einem nächsten Tisch gewechselt. Insgesamt wird viermal rotiert, sodass alle einmal an jedem Tisch innerhalb des eigenen Themenbereichs zu Besuch waren. Nur die Gastgeber*innen bleiben immer am eigenen Tisch.

3. Coming home: Zuletzt kehren wieder alle 'nach Hause' zurück und tauschen sich darüber aus, was zwischen den Gästen und Gastgeber*in diskutiert wurde, welche Ideen/Anregungen kamen, aber auch was andere Gruppenmitglieder von ihren Besuchen an Ideen und Anregungen mitgebracht haben. In dieser Phase kommen wir zu jeder Gruppe und werden über die weitere methodische Vorgangsweise beraten. Nach unserem 'Besuch' arbeiten die einzelnen Gruppen ihre Methoden aus und beginnen mit der Auswertung. Wir werden dabei Hilfe leisten, wo nötig.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Und nächstes Mal: die Poster-Präsentation

Beim nächsten (und leider schon letzten) LV-Termin präsentieren alle 10 Gruppen ihre wissenschaftlichen Projekte anhand eines Posters (und "Marktstandes" mit möglichst viel Material).

Doch wie sieht so ein Poster aus?

Zunächst das Wichtigste: Sie müssen nicht viel Geld ausgeben, sondern können mit Materialien arbeiten, die Sie zu Hause haben, denn es zählt nicht der tolle Ausdruck Ihres Posters, sondern:
  • der Inhalt und
  • die Aufbereitung der Inhalte.
Zum Inhalt haben wir uns in den letzten Wochen ja schon beschäftigt und Sie feilen nun an Ihren Auswertungen und Interpretationen.
Doch die Darstellung der Inhalte auf einem Poster ist deshalb auch so wichtig, weil es da um grundsätzliche Überlegungen zum Thema "Erwachsenenbildung", "Didaktik", "Wissensvermittlung" und ja genau um "informelles Lernen" geht.

Je besser ein Poster gestaltet ist, umso selbsterklärender und intereessanter ist es. Je selbsterklärender und interessanter ein Poster ist, umso eher können daran vorbeigehende Menschen dazu gewonnen werden, sich das Poster genauer anzusehen und alles zu lesen. Und damit ist, wie wir wissen ein wichtiger Grundstein für das Lernen gelegt: die Aufmerksamkeit.

Zum Thema "Gestaltung von wissenschaftlichen Postern" gibt es im Internet etliche hilfreiche Hinweise und Quellen, wir fanden diese Übersicht besonders hilfreich:
http://www.ipk.uzh.ch/Studium/informationen/merkblaetter/Postermerkblatt.pdf


Und wie gesagt, es muss nicht teuer gedruckt werden. Poster können auch aus einzelnen bedruckten DIN A4 Seiten bestehen, die z.B. auf Buntpapier geklebt werden (damit sie einen hübschen, bunten Rahmen bekommen) und dann auf einer Pinnwand mit Pinn-Nadeln aufgesteckt werden.

Und zum Schluss noch ein Hinweis: Ein wissenschaftliches Poster ist kein Werbeplakat. Ein wissenschaftliches Poster präsentiert eine Forschungsarbeit mit möglichst ansprechendem Layout (mit Diagrammen, gezielter Farbwahl, etc.), aber lässt dabei nicht außer Acht was auch bei wissenschaftlichen Artikeln gilt, z.B. der Aufbau (Titel & AutorInnen; Einleitung - Methode - Ergebnisse - Diskussion - Literatur) und die korrekten Quellenangaben.

Freitag, 17. Mai 2013

Sind Sie ein "Edu-Punk"?

Der Terminus "Edu-Punk" bezieht sich auf das didaktische Grundprinzip des autodidaktischen Lernens: informell, selbstorganisiert, mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien.

Also genau an die Themen unserer Lehrveranstaltung "Informelles Lernen in der technologischen Zivilisation" angelehnt.

Wir alle lernen (auch) informell, aber sind wir deshalb Edu-Punks?

An edupunk is someone who doesn’t want to play by the old college rules.
Maybe you have interests that don’t fit the academic mold. Maybe you’re in a remote location. Maybe you have a family, a job, or other responsibilities and you can’t take on life as a full-time student. Maybe you love new technology and new ways of learning. Or maybe you’re just a rebel!


Zitat und ein kostenloser Guide von Anya Kamenetz finden sich hier: http://edupunksguide.org/get_the_guide

ACHTUNG Raumänderung

Da die Räume für die nächsten beiden Präsenz-Termine zu klein waren, haben wir um eine Raumänderung ersucht. Wir sind also am

23.5.2013 in Raum V.1.07 und am
27.6.2013 in Raum V.1.03

Diese Informationen finden Sie selbstverständlich auch auf campus.aau.at
Bitte machen Sie zudem Ihre Kolleg*innen aus der LV auf diese Änderungen aufmerksam! Dankeschön!

Montag, 13. Mai 2013

Individuell arbeiten - gemeinsam auswerten

Derzeit befinden wir uns ja in der Phase der Datenerhebung und auch wenn die Auswertung erst nach dem nächsten LV-Termin beginnt, hier ein Hinweis zur weiteren Vorgangsweise, über die sich die einzelenen Gruppen ja im Moment schon Gedanken machen sollten:
Es ist völlig in Ordnung, wenn Sie das Datenmaterial für die Auswertung untereinander aufteilen und individuell angehen, aber am Ende sollte bei jeder Gruppe eine ganzheitliche Präsentation herauskommen mit einem gemeinsamen Fazit/einer gemeinsamen Beantwortung der Forschungsfragen.

Das heißt: Wenn Sie nach dem nächsten Termin in die Auswertungsphase des Materials gehen, dann sollten Sie sich am Ende gegenseitig darüber austauschen und z.B. Parallelen finden (z.B. wenn Inhalte ähnlich strukturiert sind, ähnliche Zielgruppen ansprechen, etc.) oder Unterschiede identifizieren.
Dazu wäre es aber jetzt schon wichtig, dass Sie eine gemeinsame systematische Herangehensweise definieren (also die Methode, wie Sie mit dem Datenmaterial arbeiten werden und durch die Sie Ihre Forschungsfragen beantworten wollen). Diese gemeinsame Herangehensweise wenden dann alle Mitglieder für ihr jeweiliges Sample an. Diese wird Ihnen am Ende den Austausch/Vergleich der Ergebnisse erleichtern.

Es wäre ratsam, sich jetzt schon genauer darüber Gedanken machen, sodass wir beim nächsten Termin auftretende Fragen klären können. Es wäre auch sinnvoll, wenn Sie diesen methodischen Ansatz in der Ausarbeitung beschreiben - gerne auch mit offenen Fragen, die sich dabei ergeben haben.

Schule in der digitalen Gesellschaft

  • Wo steht die schulische Medienbildung heute?
  • Wie schätzen unterschiedliche AkteurInnen des Bildungskontexts die aktuelle Situation ein?
  • Was sind die dringendsten Handlungsbedarfe?
  • Was leistet Schule heute schon und was muss sie noch tun?
  • Was für eine Schule wollen wir überhaupt?
  • Welchen Beitrag muss die Politik dazu leisten?
Am 16.5. findet dazu die Bildungsmediale in Berlin statt:
http://www.initiatived21.de/veranstaltungen/bildungsmediale-schule-in-der-digitalen-gesellschaft

Montag, 15. April 2013

Wir starten ein neues Forschungsprojekt

Heute und morgen findet an der Universität in Wuppertal das Kick-Off-Meeting unseres neuen EU-Projektes useITsmartly statt.

Die Idee:
Für viele junge Menschen spielen Informations- und Kommunikationstechnologien (IT) eine große Rolle im alltäglichen Leben, Bewusstsein über deren Auswirkungen auf die Umwelt und Wissen um energiesparende Nutzung sind hingegen wenig vorhanden. Die Unsichtbarkeit der scheinbar immateriellen, virtuellen Dienstleistungen und Produkte und deren Energiebedarf sowie die Auswirkungen auf die Umwelt sind deshalb Herausforderungen, die im Zusammenhang mit Europas 2020 Zielen zu bearbeiten sind.

Mehr zum Thema: http://www.ifz.tugraz.at/Forschung/Frauen-Technik-Umwelt/Aktuelle-Projekte/useITsmartly

Donnerstag, 11. April 2013

Referatsthemen

Heute starten wir damit, unsere beiden Hauptthemen detaillierter zu bearbeiten und haben dazu folgende Untersuchungsfelder bzw. Referatsthemen formuliert:

Technologie als LernINHALT am Beispiel von Haushaltstechnologien:
  1. „Haushaltstechnologien im Kinderzimmer“ (Spielzeug das Haushaltstechnologien nachempfunden ist, z.B. Staubsauger, Herd)
  2. „Haushaltstechnologien in der Werbung“ (Produktinformation und Werbung, z.B. Prospekte, Internetseiten, Zeitungsinserate)
  3. „Haushaltstechnologie-Prosa“(Aktuelle und auch alte Bedienungsanleitungen von Haushaltsgeräten)
  4. „Haushaltstechnologien in der Vorführung“ (Produktpräsentation in Geschäften und Messen, Produktvorstellungen konkreter Haushaltstechnologien)
  5. „Haushaltstechnologien in der Anwendung“ (Sichtweise von AnwenderInnen von Haushaltstechnologien, Internetforen zu Tipps/Problemlösungen etc.)
Technologie als LernMETHODE am Beispiel von Lernen mit Medien:
  1. „Lernen mit TV“ (Schulfernsehen von BR-alpha)
  2. „Lernen mit Radio“ (Bildungsinhalte auf FM4)
  3. „Lernen mit Social Media 1“ (gesellschafts-/politische Bildung auf Twitter zum Thema Armut/poverty)
  4. „Lernen mit Social Media 2“ (mit YouTube zum „guerilla knitting“)
  5. „University goes WWW “ (open content an der TU Graz)

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Aktuelle Beiträge

Semesterrückschau
Ein Semester ist fast vergangen und so auch der 2....
hofstaetter - 25. Jun, 17:24
Details zur Seminararbeit
Ihre Seminararbeit, die Sie bitte bis spätestens 31....
hofstaetter - 25. Jun, 17:18
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Liebe Studierende, bitten denken Sie daran, spätestens...
Thaler - 2. Jun, 08:05
Eventuell eine Literaturangabe...
Falls Sie zum theoretischen Hintergrund der Lehrveranstaltung...
Thaler - 2. Jun, 07:55
Wie wäre es mit "Handyfasten"?
Haben Sie schon einmal versucht 1 Tag oder 1 Woche...
Thaler - 2. Jun, 07:49

How smart technologies brought e-learning to another level

This and other topics of mobile learning can be downloaded here: http://www.ifz.tugraz.at/ias/IAS-STS/Publications/Proceedings-11th-IAS-STS-Annual-Conference-7-8-May-2012

Was ist EYS?

"EYS - Engineer Your Sound!" war ein Forschungsprojekt im Rahmen des österreichischen BMWF-Programms Sparkling Science. Inhalt ist die partizipative Technikgestaltung am Beispiel Musik und die Beteiligung von SchülerInnen an der Entwicklung didaktischer Konzepte zur interdisziplinären Technikbildung.
Ziel ist die Entwicklung fachdidaktischer Konzepte für den Schulunterricht, die Interesse und Kompetenzen an Technik und Naturwissenschaften fördern.
Auftraggeber:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Österreich)
Projektbeteiligte:
IFZ Graz - Anita Thaler, Christine Wächter und Birgit Hofstätter
Institut für Elektronische Musik und Akustik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz - Gerhard Eckel und Birgit Gasteiger
Musikgymnasium Dreihackengasse Graz - Klasse 8 Mo mit Ulrike Weitlaner und Hermann Grießer
Universität Landau - Isabel Zorn
Laufzeit: 2008–2009

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Zuletzt aktualisiert: 26. Jun, 16:40

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