Donnerstag, 16. Januar 2014

Rückblick Didaktik der Lehrveranstaltung

In der LV "Medien und Technik-Lernen" geht es um vielerlei Lerninhalte.

1.) Zum einen geht es darum technologische Kompetenz zu erwerben (d.h. ein technologisches Refelexionswissen zum technologischen Anwendungswissen aufzubauen). Diese im Sinne Oskar Negts verstandene Schlüsselqualifikation der technologischen Kompetenz soll Bürger*innen in der heutigen technologischen Zivilisation Orientierungswissen ermöglichen und so eine Kritikfähigkeit und Mündigkeit bewirken.

2.) Zum anderen geht es darum anhand verschiedener Lern- und Lehrsettings Wissen über Bildungs- und Lernprozesse zu erwerben:
2.a.) Dies geschieht u.a. wiederum in der Tradition Oskar Negts und seinem Ansatz des exemplarischen Lernens. Lernen soll als sinnvoll erlebt und an Erfahrungen der Lernenden angekoppelt bzw. andockbar passieren. Deshalb haben wir in dieser LV das konkrete Feld des Technik-Lernens ausgewählt, um problembasiert bzw. exemplarisch zum Thema technologische Kompetenz zu lernen.
2.b.) Dann ist die LV als Blended Learning aufgebaut, d.h. kombiniert Präsenzlernen mit e-learning.
2.c.) Die e-Learning-Elemente wiederum sind über soziale Medien (Weblogs) und e-mail organisiert. Nicht nur weil diese sozialen Medien (das sind Internettechnologien, die Interaktionen ermöglichen) für alle frei verfügbar sind, sondern weil sie Arenen vielfältiger informeller Lernprozesse sind.
2.d.) Die LV vereint formelle (vorgegebene, organisierte) und informelle (selbstorganisierte) Lernprozesse.
2.e.) Innerhalb der formellen Präsenz-Lernsettings werden verschiedene didaktische Modelle und Methoden gezeigt, um auch auf einer Metaebene Lernerfahrungen anzubieten.
(Mehr dazu finden Sie hier:Didaktik_Methodik_LV_Medien-Technik-Lernen_2012_AT (pdf, 13 KB))

Mittwoch, 15. Januar 2014

Präsentation morgen

Nochmal zur Erinnerung:

Morgen sollen Ihre "Endprodukte" (Videos, Audiofiles, etc.) präsentiert werden, d.h. im Idealfall spricht das Medienprodukt für sich selbst bzw. wir stellen danach noch Fragen dazu - Sie brauchen jedenfalls keine Folien oder sonstige Präsentation vorzubereiten.

Wichtig ist, dass Sie sobald Sie Ihr Video/Audiofile fertig haben, dieses auf einer öffentlich (für uns alle) zugänglichen Plattform hochladen und den Link dazu auf Ihrem Weblog in einem Post einfügen.

Reflexion im Lerntagebuch (und andere Teile der PS-Arbeit)

Liebe Studierende,

wie bereits letztes Mal kurz besprochen geht es in Ihrer Proseminar-Arbeit darum zum einen Ihre Lernerfahrungen zu reflektieren, andererseits geht es aber auch darum gemeinsam in Ihrer Kleingruppe das Thema technologische Kompetenz zu diskutieren und in Ihrer Arbeit zu beschreiben (als Gruppe oder alleine - wie Sie mögen).

Genaueres sehen Sie hier: Medien-Technik-Lernen_PS-Arbeit_Vorlage_Erklaerungen-2012-13 (pdf, 56 KB)


Schönes Schreiben!
A. Thaler

Montag, 13. Januar 2014

Was tun bei Gruppenproblemen?

Liebe Studierende,

manchmal kommt es in Gruppen zu Kommunikationsproblemen: In einigen Fällen werden Kolleg*innen krank oder etwas anderes verhindert die Kommunikation oder aber jemand zieht sich tatsächlich aus der Gruppenarbeit zurück ohne zuvor den anderen Bescheid zu geben.

Im letzteren Fall sollte die restliche Gruppe, nachdem sie mehrere Kontaktversuche unternommen und tatsächlich nichts mehr von/m dem/der betreffenden Studierendem/n gehört hat, so gut als möglich am Projekt weiterarbeiten. Nach wie vor geht es ja darum, dass Sie sich mit einem technologischen Projekt auseinandersetzen und Ihre Lernerfahrungen reflektieren.

So können Sie dann diesen Donnerstag Ihre Arbeit im (restlichen) Team präsentieren und brauchen gar nicht näher auf irgendwelche Gruppenprobleme eingehen.

Wir, Birgit Hofstätter und ich, haben ja mit dem Lerntagebuch, das Teil Ihrer PS-Arbeit ist, einen verlässlichen Hinweisgeber wer in einem Projekt tatsächlich was und wieviel geleistet bzw. gelernt hat. Durch die Beschreibung der einzelnen Sichtweisen der Gruppenmitglieder ergibt sich ein gutes Bild für uns, auch ohne dass Sie in Ihrem Lerntagebuch andere, die weniger geleistet haben, hervorheben müssten.

Sie schreiben und reflektieren einfach was sie gemacht/wie sie gelernt haben, von wem sie was gelernt, mit wem sie zusammengearbeitet haben und dann wird für uns ersichtlich wenn z.B. 1 Name gar nicht mehr fällt und wir können unsere Schlüsse daraus ziehen.

Wichtig ist, dass sie sich durch so etwas nicht die Freude an Ihrem Projekt nehmen lassen, wir freuen uns jedenfalls schon sehr über all Ihre Präsentationen.

Anita Thaler

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Vorschau auf den nächsten Lehrveranstaltungstermin

Nachdem sich die Projektgruppen beim letzten gemeinsamen Zusammentreffen intensiv über ihre Vorhaben ausgetauscht haben, das eine oder andere Feedback noch in ihr Konzept aufnahmen, ihre Zielvorstellungen geschärft oder gar neu definiert haben, werden wir nächste Woche über die ersten Fortschritte erfahren: Jede Gruppe berichtet und zeigt kurz, was sich bei ihr in der Zwischenzeit getan hat, was gut läuft und wo eventuell Hilfestellung oder Tipps notwendig wären.

Neben dem Gruppenziel, das nun endgültig formuliert ist, definieren bis zum nächsten Mal auch die einzelnen Lehrveranstaltungs-Teilnehmenden individuelle Lernziele für sich. Das heißt, sie überlegen sich, welche Aspekte technologischer Kompetenz sie im Rahmen des Projektes erweitern möchten, was sie sich konkret aneignen möchten - sei es die Anwendung eines konkreten Programms oder Wissen zu einem bestimmten Technologie-bezogenen Thema wie ethische Fragen bei der Veröffentlichung von Medien, in denen andere Menschen vorkommen oder eine Vermittlungskompetenz zu technischen Inhalten (wie gehe ich mit meiner technischen Expertise gegenüber Lernenden um?).

Montag, 2. Dezember 2013

Videoschnittsoftware

Eine Liste auf Wikipedia bietet eine Übersicht über verschiedene Videoschnittprogramme - von kommerziellen bis hin zu open source - inklusive der Information, für welche Betriebssysteme sie verwendet werden können!

Donnerstag, 28. November 2013

Lerntagebuch

Hier finden Sie die Medien-Technik-Lernen_PS-Arbeit_Vorlage-2012-13 (docx, 30 KB). Lesen Sie im didaktischen Konzept eine ausführliche Erklärung, was wir darunter verstehen und was wir NICHT im Lerntagebuch lesen wollen.

Hinsichtlich des letzten Teils der Arbeit bekommen Sie beim letzten Teil der Lehrveranstaltung genauere Hinweise - der ist jetzt noch nicht relevant.

Worldcafé - Wie funktioniert das?

Eine in dieser Lehrveranstaltung bewährte Methode, die für einen interaktiven Austausch über die einzelnen Vorhaben sorgt, ist das Worldcafé. Wir bekommen immer wieder die Rückmeldung, dass es für Pädagog*innen auch sinnvoll ist, im Rahmen des eigenen Lernens Methoden selbst ausprobieren zu können. Die folgende Beschreibung dient also nicht nur der Beschreibung dessen, was wir heute vorhaben, sondern soll auch (soweit sinnvoll) für andere didaktische Settings adaptiert werden können.

Und so funktioniert es:

Das ganze Konzept besteht aus vier Phasen:
I. Home (Besprechung innerhalb der Gruppe)
II. Besuche (mit Wechsel nach jeweils 10 Min.)
III. Coming Home (alle Gruppenmitglieder kommen wieder 'nach Hause')
IV. Bericht im Plenum (was haben wir aus dem Feedback mitgenommen)

ad. I. Jede Gruppe hat ein paar Minuten Zeit, um sich zu überlegen, wie das eigene Vorhaben beschrieben werden könnte:
  1. Was ist das Gruppenziel?
  2. Was hat die Gruppe bisher ausprobiert (Technologien, Inhaltlich, Organisation, ...)?
  3. Wie geht es ab jetzt weiter, um das Ziel zu erreichen (Projektplanung)?
  4. Was braucht die Gruppe, um das Ziel zu erreichen (Technologien, Wissen, ...)?
Dann wählt die Gruppe eine*n Gastgeber*in, die an einem mit Papier bedeckten Tisch 'Gäste' aus den anderen Gruppen empfängt und kurz (5 Min.) über das Vorhaben erzählt. Dabei kann zu Illustration auf dem Papier gezeichnet und geschrieben werden (kann auch schon in der Gruppenvorbesprechung passiert sein). Die Gastgeber*innen bleiben den gesamten Zyklus über am Platz.

ad. II. Die anderen Gruppenmitglieder vermischen sich mit dem Rest der LV-Teilnehmenden, sodass an jedem Tisch Leute aus verschiedenen Gruppen zu Besuch sind. Nach der Darstellung der Vorhaben durch die Gastgeber*innen haben die Gäste die Möglichkeit, mündlich und schriftlich auf das Papier am Tisch Fragen zu stellen, Feedback zu geben und Tipps in Bezug auf Herausforderungen zu geben. Insgesamt stehen 10 Min. für eine Station zur Verfügung (5 für Präsentation, 5 für Diskussion). Danach suchen sich die Gäste eine neue Station aus, an der sie noch nicht waren.

ad. III. Nachdem alle Gäste alle Stationen außer die eigene besucht haben, kommen sie zurück 'nach Hause' und tauschen sich mit der daheim gebliebenen Person aus. Welche Ideen sind Ihnen auf Ihrer Reise begegnet? Welches Feedback haben die Gäste in Bezug auf das eigene Vorhaben hinterlassen?

ad. IV. Im Plenum erzählt jede Gruppe von den wichtigsten Erkenntnissen und Hilfestellungen in Hinblick auf ihr eigenes Vorhaben.

Freitag, 15. November 2013

WICHTIG: Dieses Jahr läuft anders!

Für Studierende der letzten Jahre vor allem aber für Studierende in diesem Semester ist es im ersten Fall vielleicht interessant im zweiten Fall aber besonders wichtig, nochmals auf die Änderungen der Lehrveranstaltung hinzuweisen:

Es gibt 2 (neue) Auswahlmöglichkeiten, auf die wir bereits vor ein paar Blogposts hingewiesen haben:
  1. der kreativ-technologische Zugang
  2. der gesellschaftskritische Zugang
Während man beim 2. Zugang mit einem gesellschaftspolitisch relevanten Thema startet (sich eine Botschaft überlegt, die man vermitteln möchte) und danach ein audiovisuelles Umsetzungskonzept plant und dann durchführt (z.B. mit dem Endergebnis Kurzdokumentarfilm),

geht es beim kreativ-technologischen Zugang zunächst nur um Geräusche und Tonaufnahmen (ohne Thema). Diese Tonaufnahmen sollten dann gespeichert, bearbeitet und anschließend zu einem Werk verbunden (zu einem "Musikstück komponiert" oder einer "Soundcollage zusammengefügt") werden. Im Mittelpunkt des kreativ-technologischen Zugangs steht also der experimentelle Umgang mit den Aufnahme- und Audioverarbeitungs-Technologien.

Donnerstag, 21. November 2013

Diversity: Neue Wege in der Informatikausbildung

Heute und morgen findet in Berlin eine Tagung statt, die das Ziel verfolgt
"die Wahrnehmung der Informatik und ihrer Fachkultur nachhaltig zu verändern, um die facettenreichen Möglichkeiten, die eine Auseinandersetzung mit informatischen Inhalten bietet, transportieren zu können und zugleich vielfältigen Menschen eine Identifikation mit dem Fach zu ermöglichen. Zwei zentrale Ansatzpunkte, an denen Hochschulen tätig werden können, sollen im Fokus der Konferenz "Diversity: Neue Wege in der Informatikausbildung" stehen und im Rahmen von Workshops gemeinsam mit Expertinnen und Experten aufgegriffen werden: Die Gestaltung des Übergangs von der Schule zur Hochschule sowie die Hochschullehre in der Informatik bzw. den anderen MINT-Fächern."
http://www.igadtools4mint.de/Konferenz

Anita Thaler trägt im Rahmen dieser Tagung auch vor, und zwar zu dem Thema "Die Vehikel-Theorie der interdisziplinären Technik-Didaktik" - d.h. es geht inhaltlich genau um das Thema der Lehrveranstaltung.

Save the date: Konferenz 5.-6. Mai 2013, Graz

Im nächsten Jahr (5.-6. Mai 2014) findet wieder die jährliche STS-Konferenz zu “Critical Issues in Science and Technology Studies” in Graz statt. Die Teilnahme für Studierende ist kostenlos - nutzen Sie die Gelegenheit sich auszutauschen und möglicherweise haben Sie ja auch schon eine (fast fertige) Masterarbeit von der Sie berichten könnten?

Unter anderem das unten ausgeführte Thema zu "The politics of ICTs" passt zu unserer Lehrveranstaltung, aber sehen Sie auf der Webseite nach, es gibt verschiedenste Themenbereiche:
http://www.ifz.tugraz.at/ias/IAS-STS/Upcoming-Activities/STS-Conference-Graz-2014


The politics of ICTs
(Doris Allhutter & Astrid Mager, Institute of Technology Assessment of the Austrian Academy of Sciences)

Information and communication technologies (ICTs) emerge along with hegemonic discourses, socio-political cultures, everyday practices and identities. Search engines, social media, wikis, open access portals, semantic software, surveillance tools, and code in a wider sense, are created not only by programmers and technical people, but also negotiated in wider society. Policy makers, law, media discourses, economic rationales, cultural practices, computational infrastructures and algorithmic logics are all taking part in the negotiation of ICTs. At the same time, they also create, stabilize and change cultural meaning, socio-political relations and materiality. ICTs and social power relations thus co-emerge.

Our panel welcomes both theoretical and empirical papers on practices of software design, power relations and material dimensions, socio-political implications of ICTs. Topics of interest include but are not limited to:

• How are ICTs negotiated in design practices and wider socio-political frameworks?
• What actor-networks, practices and arenas are involved in the creation of ICTs?
• How are norms, values, and hegemonies inscribed in algorithms, code and software?
• How are power relations enmeshed in such infrastructural materials?
• What politics (e.g. gender relations, race biases, commercial dynamics, ideologies) do ICTs carry?
• How can we investigate the micro-politics of artefacts?
• What social, political, economic, cultural implications and challenges do ICTs cause?
• How can we open up, investigate and renegotiate the politics of ICTs?
• How can we work towards value-sensitive design and responsible innovation in ICTs?

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Ein Semester ist fast vergangen und so auch der 2....
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Wie wäre es mit "Handyfasten"?
Haben Sie schon einmal versucht 1 Tag oder 1 Woche...
Thaler - 2. Jun, 07:49

How smart technologies brought e-learning to another level

This and other topics of mobile learning can be downloaded here: http://www.ifz.tugraz.at/ias/IAS-STS/Publications/Proceedings-11th-IAS-STS-Annual-Conference-7-8-May-2012

Was ist EYS?

"EYS - Engineer Your Sound!" war ein Forschungsprojekt im Rahmen des österreichischen BMWF-Programms Sparkling Science. Inhalt ist die partizipative Technikgestaltung am Beispiel Musik und die Beteiligung von SchülerInnen an der Entwicklung didaktischer Konzepte zur interdisziplinären Technikbildung.
Ziel ist die Entwicklung fachdidaktischer Konzepte für den Schulunterricht, die Interesse und Kompetenzen an Technik und Naturwissenschaften fördern.
Auftraggeber:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Österreich)
Projektbeteiligte:
IFZ Graz - Anita Thaler, Christine Wächter und Birgit Hofstätter
Institut für Elektronische Musik und Akustik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz - Gerhard Eckel und Birgit Gasteiger
Musikgymnasium Dreihackengasse Graz - Klasse 8 Mo mit Ulrike Weitlaner und Hermann Grießer
Universität Landau - Isabel Zorn
Laufzeit: 2008–2009

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Zuletzt aktualisiert: 26. Jun, 16:40

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