Montag, 31. März 2014

"Wer schlechte Computerkenntnisse hat weiß gar nicht, dass er oder sie Bildungslücken hat.“

Eine neue Studie über das Computerwissen in Österreich zeigt einigen Aufholbedarf für informationstechnologische Bildung:
"1.Insgesamt glauben 60 % der Befragten, dass ihre Computerkenntnisse im Allgemeinen „sehr gut“ oder „gut“ sind. Beim Online-Test, schneiden im Gegensatz dazu aber 61% „schlecht“ bis „sehr schlecht“ ab.
2. Im Teilbereich der Computer-Grundkenntnisse, bei dem es unter anderem um Fähigkeiten wie Dateiverwaltung und Ähnliches ging, zeigen sich die größten Abweichungen zwischen Selbsteinschätzungen und Testergebnissen: In diesem Teilbereich glauben insgesamt 78% der Befragten, sie hätten „gute“ oder „sehr gute“ Grundkenntnisse. Aber im Test schneiden 75% mit „schlechten“ oder „sehr schlechten“ Ergebnissen ab. Viele Testpersonen scheiterten bei abgefragten Grundkenntnissen wie Verschieben, Kopieren oder Anlegen von Ordnern.
3. Bei den Internet-Kenntnissen ist die Differenz zwischen Selbsteinschätzung und tatsächlichen Kenntnissen zwar hoch, aber im Vergleich mit anderen Teilbereichen am geringsten: 84% glauben, dass sie „sehr gute“ oder „gute“ Internet-Kenntnisse haben. Im Gegensatz dazu erreichen 49% im Test „schlechte“ oder „sehr schlechte“ Ergebnisse."

Quelle: http://www.ocg.at/de/pressekonferenz-zur-studie

Donnerstag, 27. März 2014

Technologie als Lernmethode und als Lerninhalt

Im Seminar "Informelles Lernen in der technologischen Zivilisation" geht es um zwei grundsätzliche Themen:

1.) Lernen mithilfe von Technologien (digitale Medien, Unterhaltungselektronik, Internettechnologien, etc.)
- d.h. Technologie als LernMETHODE

2.) Lernen von technologischem Wissen und technologischen Kompetenzen (wie eine Waschmaschine funktioniert, warum man sich bei Facebook Gedanken um Datenschutz machen sollte, welche Funktionen das neue Handy hat, etc.)
- d.h. Technologie als LernINHALT

Um diese Themen praktisch zu bearbeiten, haben wir den beiden Bereichen konkrete Beispiele zugeordnet, die in den weiteren Lehrveranstaltungsblöcken von den teilnehmenden Studierenden bearbeitet und diskutiert werden.

Doch heute geht es nur einmal darum, dass die halbe Gruppe der Studierenden, sich dem einen Thema zuordnet und die andere Hälfte dem anderen.

ad 1.) sehen wir uns "Lernen mit TV, Radio und Internet" an.
Einführungsartikel: Rohs, Matthias (2013). Potenziale von Bildungsprozessen im virtuellen Raum: Social Media und informelles Lernen. In: DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung 2/2013. Download: http://www.diezeitschrift.de/22013/lerntheorie-01.pdf [24.3.2014]
Fragen, die der Text zu beantworten versucht, sind:
  • Welche Probleme ergeben sich bei der Erforschung der Rolle von Social Media für das informelle Lernen?
  • Welches Potential wird in Social Media für informelles Lernen gesehen, d.h. welcher Nutzen wird sich von Social Media für informelles Lernen erhofft?
  • Welche Einschränkungen müssen in Betracht gezogen werden beim Versuch, Social Media für das informelle Lernen zu nutzen?
ad 2.) beschäftigen wir uns mit "Haushaltstechnologien - Unterhaltungselektronik".
Einführungsartikel: Röser, Jutta (2003). Fragmentierung der Familie durch Medientechnologien? Häusliches Medienhandeln der Generationen und Geschlechter. In: Medienheft Juni 2003. Download: http://www.medienheft.ch/dossier/bibliothek/d19_RoeserJutta.pdf [24.3.2014]
Fragen, die uns bei diesem Text interessieren:
  • Welche zwei jahrzehntealte Visionen zur Rolle des Fernsehers in Familien werden am Anfang des Artikels skizziert?
  • Welche drei Arten von Mediengesprächen innerhalb von Familien gibt es nach Barthelmes und Sander (1997)?
  • Wie wird am Ende des Artikels zum Ausdruck gebracht, „dass auf dem Feld der Technologien ein tiefgreifendes ‚Doing Gender‘ am Werk ist“?
Aufgabe:
Je nachdem ob Sie Gruppe 1 oder 2 angehören, lesen Sie bitte den einen oder den anderen Artikel, fassen diesen Artikel schriftlich zusammen und beantworten die jeweiligen Fragen zum Artikel.
Diese schriftliche Zusammenfassung inkl. Beantwortung der Fragen soll ca. 2 Seiten umfassen und spät. am 2. April per e-mail an Birgit Hofstätter und Anita Thaler geschickt werden.

Informelles Lernen: Was ist damit gemeint?

Was unterscheidet das Englisch-Lernen in der Schule vom Englisch-Kurs im Fernsehen und was vom Englisch-Lernen beim 3-wöchigen SchülerInnenaustausch in den USA?
Was genau ist informelles Lernen? Und was wird unter implizitem Wissen verstanden?

Antworten auf diese Fragen und mehr zum Thema können Sie im Handout-von-Anita-Thaler (pdf, 165 KB) zur aktuellen Lehrveranstaltung "Informelles Lernen in einer technologischen Zivilisation" nachlesen.

Dienstag, 25. März 2014

Lernen: bewusste kognitive & unbewusste psychische Informationsverarbeitung

In der Lehrveranstaltung "Informelles Lernen in der technologischen Zivilisation" arbeiten wir mit einem umfassenden Lernbegriff:

„Lernen wird danach nicht nur als bewusste kognitive, sondern auch als mehr unbewusste psychische und gefühlsmäßige Verarbeitung von Informationen verstanden, d. h. als eine ganzheitliche, bewusste und unbewusste, intentionale und beiläufige, theoretische und praktische Verarbeitung von jeder Art von Reizen, Eindrücken, Informationen, Begegnungen, Erlebnissen, Bedrohungen, Anforderungssituationen, symbolischen Präsentationen, virtuellen Umwelten etc., die aus der Umwelt auf den Menschen zukommen und von ihm wahrgenommen werden.“ (Dohmen 2001, S. 11)

Aus:
Dohmen, Günther (2001). Das informelle Lernen. Die internationale Erschließung einer
bisher vernachlässigten Grundform menschlichen Lernens für das lebenslange Lernen aller.
Bonn: BMBF. In: http://www.werkstatt-frankfurt.de/fileadmin/Frankfurter_Weg/Fachtagung/BMBF_Das_informelle_Lernen.pdf (27.3.2014)

Montag, 24. März 2014

Vorschau "Informelles Lernen in der technologischen Zivilisation"

Am Donnerstag starten wir zum zweiten Mal mit unserer Lehrveranstaltung "Informelles Lernen in der technologischen Zivilisation".

Dabei beschäftigen uns vor allem zwei Fragestellungen:
  • Wo und wie lernen wir mit Technologien des Alltags umzugehen? (Anwendungswissen)
  • Wo und wie lernen wir, uns für die eine und gegen die andere Technologie oder für das eine und gegen das andere technische Produkt zu entscheiden? Wo lernen wir, was wir brauchen, um mitreden, mitentscheiden und kritisieren zu können? Welche Rolle spielen Technologien bei unseren eigenen Lernprozessen? (Reflexionswissen)
Wenn Sie mögen, sehen wir uns am
Donnerstag, 27. März 2013 (Die Anwesenheit beim 1. Block ist unbedingt erforderlich, da hier Referatsthemen vergeben werden.)
Interessierte abseits der Lehrveranstaltung können wie gewohnt hier mitverfolgen, wie sich die Themen das Semester hindurch entwickeln, denn wir werden auch diesmal den Blog für die Begleitung und Betreuung der Teilnehmer*innen verwenden.

Dienstag, 4. März 2014

"Demütigung beim Kauf von Festnetztelefonen"

Haben Sie schon einmal probiert im Jahre 2014 in einem österreichischen Geschäft ein Festnetztelefon zu kaufen?

Vielleicht läuft das ja in Östereich ganz anders, in Deutschland ist kürzlich jedenfalls folgendes passiert:

http://techniktagebuch.tumblr.com/post/78431429139/3-3-2014

Mittwoch, 29. Januar 2014

Wir freuen uns schon auf das nächste Semester

Im Sommersemester bieten wir wieder die Lehrveranstaltung "Informelles Lernen in der technologischen Zivilisation" an.

Wie gewohnt wird die LV als blended learning Veranstaltung abgehalten, d.h. wir kombinieren Präsenztermine und Austausch über diesen Blog bzw. e-mail.

Bitte reservieren Sie sich vorsorglich diese 4 Termine, da wir die wenigen Blocktermine wirklich brauchen, um Grundlegendes zu erklären, um danach "online" gut gemeinsam arbeiten zu können:

Do, 27.03.2014 13:15 15:00 D10.0.06
Do, 27.03.2014 15:00 17:00 HS 7

Do, 03.04.2014 11:00 13:00 HS 9
Do, 03.04.2014 13:00 15:00 Z.1.29

Do, 15.05.2014 11:00 12:00 HS 1
Do, 15.05.2014 12:00 15:00 D10.0.06

Do, 26.06.2014 13:15 15:00 D10.0.06
Do, 26.06.2014 15:00 17:00 HS 7

Vielleicht sehen wir uns dann im März?
A.T. & B.H.

Donnerstag, 23. Januar 2014

makeITfair

Das Projekt makeITfair thematisiert einen Aspekt der technologischen Kompetenz, die wir in unserem Seminar auch besprochen haben: die ökologische und gesellschaftliche Dimension von Informations- und Kommunikationstechnologien.

Auf der Projektwebseite wird erklärt:
Aktiv werden!
Was DU tun kannst:

Werde Mitglied unserer makeITfair Facebook group und folge uns über Twitter
Informiere Dich mit unseren Faltblättern und Studien darüber, wie und wo Handys und andere elektronische Geräte hergestellt wurden!
Wenn Du ein neues Handy oder ein anderes elektronisches Gerät kaufst, frag nach, wo es hergestellt wurde und ob Sozial- und Umweltstandards eingehalten wurden!
Bevor Du ein neues Produkt kaufst: Überlege Dir, ob Du nicht Dein altes GErät für weitere ein bis zwei Jahre benutzen kannst! Oder falls Du es nicht weiterverwenden willst – bring es zu einer Recyclingstelle oder gib es im Geschäft ab.

Nachzulesen, mehr Infos, Video und Games: http://makeitfair.org/de/aktiv-werden?set_language=de

Einen ähnlichen Ansatz verfolgen auch wir mit unserem neuen Forschungsprojekt useITsmartly:
http://www.useitsmartly.com/
Auch wir sind auf Twitter: https://twitter.com/useitsmartly
Sowie Facebook: https://www.facebook.com/green.use?ref=stream&hc_location=stream

Und wir teilen und posten gerne Fotos, sowie prämieren jede Woche eines der Bilder unserer Community auf Instagram: http://instagram.com/useitsmartly

Sonntag, 19. Januar 2014

Der Computer als Instrument

Der Grammy- und Oscar-Gewinner, Komponist Hans Zimmer erzählt davon, wie er mit dem Computer komponiert und seine Musik kreiert - ganz im Sinne von 'Engineer Your Sound!' also:

http://mashable.com/2013/02/05/hans-zimmer-vjam/

Alle Links in Popups öffnen

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

Aktuelle Beiträge

Semesterrückschau
Ein Semester ist fast vergangen und so auch der 2....
hofstaetter - 25. Jun, 17:24
Details zur Seminararbeit
Ihre Seminararbeit, die Sie bitte bis spätestens 31....
hofstaetter - 25. Jun, 17:18
Nicht vergessen: 17....
Liebe Studierende, bitten denken Sie daran, spätestens...
Thaler - 2. Jun, 08:05
Eventuell eine Literaturangabe...
Falls Sie zum theoretischen Hintergrund der Lehrveranstaltung...
Thaler - 2. Jun, 07:55
Wie wäre es mit "Handyfasten"?
Haben Sie schon einmal versucht 1 Tag oder 1 Woche...
Thaler - 2. Jun, 07:49

How smart technologies brought e-learning to another level

This and other topics of mobile learning can be downloaded here: http://www.ifz.tugraz.at/ias/IAS-STS/Publications/Proceedings-11th-IAS-STS-Annual-Conference-7-8-May-2012

Was ist EYS?

"EYS - Engineer Your Sound!" war ein Forschungsprojekt im Rahmen des österreichischen BMWF-Programms Sparkling Science. Inhalt ist die partizipative Technikgestaltung am Beispiel Musik und die Beteiligung von SchülerInnen an der Entwicklung didaktischer Konzepte zur interdisziplinären Technikbildung.
Ziel ist die Entwicklung fachdidaktischer Konzepte für den Schulunterricht, die Interesse und Kompetenzen an Technik und Naturwissenschaften fördern.
Auftraggeber:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (Österreich)
Projektbeteiligte:
IFZ Graz - Anita Thaler, Christine Wächter und Birgit Hofstätter
Institut für Elektronische Musik und Akustik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz - Gerhard Eckel und Birgit Gasteiger
Musikgymnasium Dreihackengasse Graz - Klasse 8 Mo mit Ulrike Weitlaner und Hermann Grießer
Universität Landau - Isabel Zorn
Laufzeit: 2008–2009

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Status

Online seit 6420 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 26. Jun, 16:40

Credits


Hilfreiches
Projektbeschreibungen
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren